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Blog der EOI Pamplona und Tudela

Recyclingpapier

Es gibt keine ökologische Alternative zum Recyclingpapier. Recyclingpapier ist unschlagbar, was den Wasser- und Energieverbrauch angeht, den es bei der Produktion benötigt, und vor allem ist der Rohstoffverbrauch viel geringer.
Papier aus Neuzellstoff benötigt große Mengen an Holz, das in der Regel aus den borealen Wäldern in zum Beispiel Skandinavien und Kanada oder aber aus den Tropen kommt. Beide Alternativen sind gleich problematisch, denn diese Ökosysteme sind sehr empfindlich und werden durch die Holzwirtschaft nachhaltig gestört und geschädigt.
Auf der anderen Seite denken viele Techniker von Firmen, die Kopiergeräte warten, das Recyclingpapier würde Probleme machen und sagen, man soll es nicht benutzen.  Und wenn eine Firma bereits einmal schlechte Erfahrungen mit Recyclingpapier gemacht hat, ist es sehr schwer, die Kolleginnen und Kollegen oder den Chef noch einmal dazu zu überzeugen.  Aber worauf muss man achten, wenn man ein gut funktionierendes ökologisches Büro aufbauen möchte?
Wichtig ist es, zu wissen, dass es unterschiedliche Papierqualitäten beim Recyclingpapier gibt. Ob das Papier staubt, oder die Farbe vom Tintenstrahldrucker verläuft, hängt davon ab, wie glatt die Oberfläche ist. Papier, das Sie in Kopiergeräten und Druckern verwenden, sollte die Norm DIN 19309 erfüllen. Dann gibt es wegen des Papiers keine technischen Probleme mehr. Wenn der Service, der sich um Ihre Geräte kümmert, das jedoch nicht glaubt, so ist es besser, sich nach einer anderen Firma umschauen.
Recyclingpapier gibt es übrigens für die verschiedensten Zwecke: Es gibt edles Geschäftspapier, Schmuckpapier, Papier in allen möglichen Farben und auch vollkommen weißes, (ohne Chlor!) gebleichtes Recyclingpapier, das problemlos auch für Druckvorlagen verwendet werden kann.

aus www.bund.net, BUND eV.

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Februar 22, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , , , , | 1 Kommentar

Papier – kein Umweltfreund

Papier gilt immer noch als umweltfreundlich. Zu Unrecht. Als es noch handwerklich angefertigt wurde, war es kostbar. Heute ist es zum Massen- und Wegwerfprodukt geworden und damit zum Problem für Natur und Umwelt: Die Papier-Abfallberge wachsen in gigantische Höhen, längst nicht alles kann recycled werden. Die Chlorbleiche des Zellstoffs ist extrem umweltschädigend. Riesige Gebiete uralter Wälder im Norden und vor Leben strotzende Nebel- und Regenwälder im Süden werden mit einem Handstreich zur Wüste abgeholzt. Aufgeforstet wird allenfalls mit Papierhölzern zu ödesten Plantagen.

Und wofür? Für blütenweißes Brief- und Klopapier, für überflüssige Verpackung und unerwünschte Hochglanz-Werbeprospekte? Welch ein Preis! Es wird also höchste Zeit, Papier zu sparen, es vernünftig einzusetzen und auf Recyclingprodukte umzusteigen. Ihre Qualität ist längst besser als ihr Ruf. Das gilt sowohl für Kopierpapier wie auch für Klopapier und Taschentücher. Es gibt verbesserte Produkte, die nicht mehr so rau sind. Für Schreibzwecke zuhause, in der Schule, in der Uni, im Büro sollten Recyclingprodukte zum guten Ton gehören. Und: Reisekataloge kann man wieder zurückgeben und kostenlose Prospekte, die man sowieso nicht liest, sollte man links liegen lassen.

aus www.bund.net, BUND eV.

Demnächst: Mehr über Büro und Papier

Januar 30, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , , | 1 Kommentar