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Blog der EOI Pamplona und Tudela

UMWELT – Wenn Mode krank macht

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Rückstände von giftigen Chemikalien finden sich in vielen Textilien der internationalen Billig-Modeketten. Das wirkt sich laut einer Studie weniger auf die Käufer aus als auf die Menschen in den Produktionsländern.

Ein Einkaufsbummel durch die Innenstadt gehört für viele Deutsche zu den Lieblingsbeschäftigungen in der Freizeit. Große Modeketten haben sich darauf eingestellt, schnell wechselnde Kollektionen auf den Markt zu werfen. „Fast Fashion“ bietet billig produzierte und billig angebotene Produkte für ein junges, modebewusstes Publikum, dass immer up to date sein will. Allein die Modekette Zara, die zur spanischen Inditex-Gruppe gehört, produziert jährlich 850 Millionen Kleidungsstücke.

Vor einigen Tagen enterten in Hamburg Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace die Fassade einer Zara-Filiale und entrollten ein riesiges Protestplakat mit der Aufschrift „Kennen Sie Zaras schmutziges Geheimnis?“ Mit ähnlichen Aktionen in vielen anderen Städten weisen die Umweltschützer auf die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie hin. 141 Kleidungstücke großer Modemarken wie Zara, Benetton, Tommy Hilfinger, Gap, C&A, und H&M wurden auf gesundheitsschädliche Chemikalien hin untersucht.

Krebserregende und hormonell wirksame Stoffe

Christiane Huxdorff, Chemie-Expertin bei Greenpeace erläutert im Gespräch mit der Deutschen Welle, welche Stoffe gefunden wurden: „Wir haben Rückstände von Waschmitteln gefunden, sogenannte NPEs, die hormonelle Wirkungen auf den Menschen haben, Rückstände von Weichmachern, die im Verdacht stehen, unfruchtbar zu machen und sogar Rückstände von krebserregenden Stoffen, die von Azofarben herrühren.“

Azofarben sind synthetische, sehr intensiv färbende Farbstoffe… weiterlesen

November 26, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Coco Chanel – Modeschöpferin

Coco Chanel war eine französische Modeschöpferin, so wie die erste Unternehmerin, die mit Stil, Eleganz und eiserner Disziplin, ein Modeimperium schuf.   Ihr Einfluss auf der Haute Couture war so bedeutend, dass sie als einzige Person aus dieser Berufsgruppe zu dem 100 einflussreichsten Menschen gewählt wurde (laut der Zeitschrift US Time Magazine).
Doch ihr Anfang war schwierig und wenig bekannt, obwohl sie damals wichtige Erfahrungen machte, die ihre spätere Entwicklung ergänzten. Ihre Kindheit war traurig. Sie hatte fünf Geschwister und eine Familie vom geringen Vermögen. Der Vater, ein Händler, der Waren von Haus zu Haus verkaufte, vergaß häufig seinen Weg nach Hause zurück. Ihre Mutter starb als Gabrielle, so war ihr Vorname, zwölf war. Die junge Gabrielle und ihre ältere Schwester wurden von ihrer Tante ins Waisenhaus gebracht. Im katholischen Kloster von Aubozine verbrachte sie sechs Jahre, wo sie nicht nur den Beruf einer Näherin erlernte, sondern auch ihre Geschicklichkeit, Textilien zu Bekleidung zu bearbeiten, entdeckte.

Josephine García C1

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November 29, 2010 Posted by | Biografien | , , | Hinterlasse einen Kommentar