Bitte einsteigen!

Blog der EOI Pamplona und Tudela

Umweltschutz ist unser Recht und unsere Pflicht!

15. Februar 2011: 16 Greenpeace-Aktivisten und ein unabhängiger Fotojournalist dringen auf das Gelände des Atomkraftwerkes Cofrentes im Osten Spaniens vor. Sie klettern auf den Kühlturm und malen mit großen Buchstaben „Peligro Nuclear“ (Nukleare Gefahr) an die Betonwand. Mit gutem Grund: Das Kraftwerk ist vollkommen veraltet.cofrentes_peligro_nuclear

Jetzt droht den17 Angeklagten jeweils bis zu 32 Monate Haft, obwohl die spanische Verfassung (Artikel 45) den Anspruch „auf eine Umwelt, die für die Entwicklung jedes Individuums geeignet ist“, garantiert und sagt, es ist „Pflicht, diese zu erhalten“.

Am 4. Dezember beginnt nun der Prozess gegen die „Cofrentes 17“. Die Angeklagten sind Väter und Mütter, Sozialarbeiter und Biologen –Menschen mit verschiedenen Berufen und unterschiedlichen Alters, die sich aus Überzeugung für den Schutz der Umwelt eingesetzt haben. Zusätzlich kann es passieren, dass Greenpeace eine Geldstrafe von 360.000 Euro bezahlen muss.

Vor kurzem gab es weitere Repressalien gegen Greenpeace-Aktivisten.. Sie protestierten im November gegen unverantwortliche Ölbohrungen vor den kanarischen Inseln – die spanische Marine ging aggressiv gegen die Aktivisten vor. Sie rammte die Schlauchboote der Umweltschützer; drei von ihnen wurden verletzt. Das Greenpeace-Schiff „Arctic Sunrise“ setzten die spanischen Behörden im Hafen fest.

Dieses Vorgehen gegen Umweltaktivisten darf keine Regel werden. Menschen, die sich friedlich dafür einsetzen, dass die Umwelt für sie selbst und nachfolgende Generationen erhalten bleibt, dürfen nicht mit Gefängnis bestraft werden.

Unter dem Hashtag #Cofrentes17 kannst du in den sozialen Netzwerken den 16 Aktivisten und dem Fotografen deine Solidarität ausdrücken.

Mehr Information auf www.greenpeace.es

Verändert aus der Webseite von Greenpeace Deutschland

 

Dezember 2, 2014 Posted by | Umwelt & mehr, Wissenschaft | , , , , | 3 Kommentare

Fukushima

Heute vor zwei Jahren verwüstete ein Tsunami die japanische Ostküste und löste auch die größte nukleare Katastrophe nach Tschernobyl aus. Immer noch sind weite Teile des Landes verstrahlt, viele Leute können immer noch nicht nach Hause zurückkehren. Und ein großer Teil von ihnen wird wahrscheinlich nie wieder in ihrer Heimat leben können.  Jahrestagfukushima

März 11, 2013 Posted by | Umwelt & mehr | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Tschernobyl

TschernobylUnd der 26 April ist nicht nur der Jahrestag des Ereignisses, zu dem das Foto der Rubrik „Wer ist das?“ gehört. Vor 26 Jahren geriet der Reaktorblock vier des sowjetischen Kernkraftwerks Tschernobyl aus der Kontrolle und löste die bis dahin schwerste Katastrophe der zivilen Nutzung der Kernkraft aus. Der Traum von der sicheren und friedlichen Nutzung der Atomenergie ging in Rauch auf. Dass das Ausmaß des nuklearen Desasters nicht noch schlimmere Folgen für den gesamten europäischen Kontinent hatte, ist den Menschen zu verdanken, die ihre Gesundheit oder ihr Leben riskierten, um gegen die Katastrophe zu kämpfen. Einige hatten sich freiwillig dazu meldeten, andere – wie viele Soldaten – wurden gezwungen. Und auch heute ist das Problem bei weitem noch nicht gelöst. Weite Teile der Ukraine sind verseucht und als Wohnraum und Ackerland unbrauchbar, der Reaktorblock 4 strahlt weiter und braucht einen neuen Betonsakrophag, von dem noch niemand weiß, wer ihn finanzieren soll. 25 Jahre nach dem Supergau (Gau=größter unzunehmender Unfall) in Tschernobyl gab es wieder eine Nuklearkatastrophe mit ähnlichen Folgen, diesmal im hochtechnologisierten Japan: Fukushima…

April 27, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar