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Blog der EOI Pamplona und Tudela

Bilder aus Kindheit und Jugendzeit II

„Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit.
Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.“
Astrid Lindgren

Durch diese Zeit haben uns Dinge begleitet (Spielsachen, Bücher, Musik, Puppen, Preise, Tickets, Souvenirs, Geschenke, Bilder, Briefe, Schulsachen, Plüschtiere, Kleidungsstücke …), die wir ein Leben lang aufbewahren, und die, wenn wir sie wieder anschauen oder anfassen, uns jedes Mal ein Stückchen Kindheit und Jugendzeit zurückbringen.
Unsere Schüler und Schülerinnen haben alte Schubladen geöffnet, in alten Schachteln gewühlt, auf Dachböden rumgestöbert und diese Prachtstücke aus früheren Zeiten wiederentdeckt.
Wir, die Lehrerinnen, möchten herzlich allen danken, die mit tollen Andenken und interessanten Geschichten zur Ausstellung beigetragen haben!
Danke schön!!!

59 DAS DSCHUNGELBUCH

Was? Ein Film auf Videokassette
Woher? Aus Pamplona
Von wem? Von meiner Mutter
Seit wann? Seit 1993

Das ist der Film,,Das Dschungelbuch“ als Videokassette.
Meine Mutter hat sie mir in Pamplona gekauft. Als Kind war Das Dschungelbuch mein Lieblingsfilm und ich habe ihn jeden Tag gesehen.

Jessica Guerrero NBA1 C

81 JAMES DEAN

Was? Ein Foto
Woher?

Von wem?
Selber gesucht
Seit wann?
Seit vielen Jahren

 

Als ich 14 Jahre alt war, bin ich ins Kino gegangen und ich sah den Film „Al Este del Eden“ mit James Dean als Hauptdarsteller.
Ich mochte den Film sehr gerne und ich glaube, dass ich mich in James Dean verliebte. Er war mein Idol.
Danach sah ich die Filme „Rebelde sin Causa“ und „Gigante“. Er hat nur drei Filme gedreht, weil er mit 24 Jahren bei einem Verkehrsunfall gestorben ist.
Ich war sehr lange traurig, weil meine Jugendillusion kaputt war.
Seitdem habe ich dieses Foto.

Concha López NBA2 B

60 SEEPFERDCHEN

Was?: Ein Seepferdchen
Woher?: Aus Villava
Von wem?: Von meinem Schwimmlehrer

Seit wann?: Seit 1977

Das ist ein Seepferdchen. Ich habe es im Hallenbad von Villava gewonnen.
Am Ende des Schwimmkurses hat mein Schwimmlehrer mir das Seepferdchen gegeben.
Das war 1977 und ich war 4.

 

Michel Malumbres NBA1C

61 KINDERKORBSTUHL

Was?: Ein Kinderkorbstuhl
Woher?: Ich weiβ es nicht
Von wem?: Von meinem Vater
Seit wann?: Seit 1977

Meine Erinnerung an die Kindheit ist ein kleiner Kinderkorbstuhl mit seinem Kissen.
Er ist ein Geschenk von meinem Vater. Er hat mir den Stuhl zu meinem 5. Geburtstag geschenkt.
Als Kind habe ich gern auf dem Stuhl die Hausaufgaben gemacht.

Mikel Markina NBA1 C

 

62 KASSETTE

Was? Eine Kassette

Woher? Aus einem Flohmarkt
Von wem? Von meinen Eltern
Seit wann? Seit 20 Jahren

Ich mag Heavy Musik hören, und das ist eine

Kassette von der Musikgruppe Iron Maiden.
Sie ist die erste Kassette, die ich hatte. Vor 20 Jahren haben meine Eltern mir diese Kassette auf dem Flohmarkt von Pamplona gekauft.

Ignacio Mendaza NBA1 C

63 BABYSCHUHE

Was? Meine ersten Schuhe
Woher?Aus Pamplona
Von wem? Von meiner Mutter
Seit wann? Etwa einundzwanzig Jahre alt

Ich konnte noch nicht laufen und schon hatte ich meine ersten Schuhe.
Meine Mutter hat mir diese rosa Schuhe geschenkt. Sie hat die Schuhe in Pamplona gekauft. Seitdem bewahre ich sie auf.
Das ist eine Erinnerung, denn ich habe mit meinen Schuhen meine ersten Schritte alleine gemacht.
Sie sind etwa einundzwanzig Jahre alt. Sie sind sehr wichtig in meinem Leben.

Berta Miguel NBA1 C

64 TRINKFLASCHE

Was?: Eine Trinkflasche
Woher?: Aus …
Von wem?: Von…
Seit wann?: Seit 1994

Meine Wasserflasche ist blau und 16 Jahre alt.  Sie ist klein und sehr alt, aber sie ist speziell.
Ich hatte sie jeden Sonntag dabei.
Meine Wasserflasche war in vielen Bergen, in vielen Ländern, aber es funktioniert noch sehr gut.

Juan Armendariz NBA1 C

65 TASCHE

Was? Eine bunte Tasche
Woher?Aus Mexico

Von wem? Von unserem Gärtner
Seit wann? Seit etwa 7 Jahren

Ich mag meine Plastiktasche. Ich glaube, ich habe sie seit 7 Jahren.
Unser Gärtner hat sie meiner Mutter verkauft. Er hat Plastiktaschen von Hand gemacht. Er war ein alter Mann und hat nie zugehört. Er war sehr lustig. Ich habe ihm gesagt, ich möchte eine blaue und violette Tasche, aber er hat mir eine rote und weiβe gemacht.
Mann, ich vermisse Mexiko!!!

Josefina Pozas NBA1 A

66  THE GOONIES

Was? Ein Film auf Videokassette
Woher? ich weiß es nicht
Von wem? Ich glaube, von meinen Eltern
Seit wann? Seit immer

Das ist die Videokassette The Goonies.
Ich weiβ nicht, woher sie kommt, aber ich glaube, meine Eltern haben sie in Pamplona gekauft.
Als ich klein war, habe ich diesen Film jeden Tag gesehen.
Meine Schwester hatte es satt.

Amaia Urabayen NBA1 A

56 KAPPE

Was?: Eine Kappe
Woher?: Aus den USA
Von wem?: Von einem Freund
Seit wann?: Seit 10 Jahren

Das ist eine Kappe. Sie kommt aus den USA. Ich habe sie geschenkt bekommen.
Ich glaube, ich habe sie seit 10 Jahren. Ich hatte einen Freund aus den USA, aus California. Er ist nach Brasilien gegangen und er hat sie mir als Geschenk gebracht.
Sie ist beige und schön. Sie war damals ein bisschen groß für mich, aber ich mag sie.

Diego Garrido NBA1 A

15 KAMERA

Was? Eine Kamera
Woher? Aus Deutschland
Von wem? Von meinen Eltern
Seit wann? Seit 1986

Die Kamera ist ein Geschenk von meinen Eltern zur Erstkommunion. Ich machte die Erstkommunion im Jahr 1986.
Die Kamera war klein und modern. Die Kamera wurde in Deutschland gemacht. Die Kamera funktioniert noch sehr gut.
Mit der machte ich viele Fotos. Die Fotos waren schrecklich, weil alle Fotos, die ich an meiner Erstkommunion machte, meinen Finger vor dem Objektiv hatten.
Ich kann die Kamera jetzt nicht benutzen, weil ich jetzt die Filmrolle nicht kaufen kann.
Ich bewahre die Kamera, weil die Kamera das einzige Geschenk ist, das ich wollte.

Itxaso Belinchón NBA2 A

3 HELM

Was? Ein gelber Helm
Woher? Aus Castejón
Von wem? Von niemandem. Ich musste ihn selber kaufen
Seit wann? Seit 2001

Es ist ein gelber Helm aus Plastik mit verschiedenen rosa Tupfen dekoriert.
Als ich diesen Helm einkaufte, um bei den Ausgrabungen in der „Necrópolis El Castillo“ in Castejón zu arbeiten, war er nur gelb, aber später, bei einer anderen Ausgrabung im Jahr 2005 an der Pamplona-Jaca-Huesca Autobahn, malte ein Kollege diese rosa Tupfen auf meinen Helm.
Seitdem nenne ich ihn, den Helm „mariquitón“ (Super-Marienkäfer).
Heutzutage hängt mein Helm zu Hause, weil ich Bibliothekarin von Beruf bin und ich brauche ihn nicht.
Es ist mein Lieblingshelm.

Olga Navarro NBA2 A

51 KASSETTE

Was? Eine Kassette
Woher? Aus einem Flohmarkt in Pamplona
Von wem? Von meinen Eltern
Seit wann? Seit 13 Jahren

Das ist eine Kassette von den Backstreet Boys.
Sie war ein Geschenk von meinen Eltern. Sie haben mir die Kassette auf dem Flohmarkt in Pamplona gekauft.
Seit 13 Jahren habe ich sie. Als Teenager habe ich sie immer gehört, denn sie war meine Liebligsmusikgruppe.
Damals waren die Backstreet Boys sehr bekannt.

Virginia Aznar NBA1 C

16 KERZE

Was? Eine Kerze
Woher? Aus Israel
Von wem? Von meiner Freundin
Seit wann? Seit ich 15 bin

Das ist eine Kerze, die mir meine Freundin geschenkt hat.
Diese Kerze ist nicht sehr originell, aber ich habe die sehr oft benutzt.
Meine Freundin aus Israel hat mir diese Kerze geschenkt, als ich fünfzehn Jahre alt war.
Wir haben ein Fest in einem Haus organisiert. Meine und ihre Mutter haben viele Torten gebacken. Wir waren zehn Kinder auf dem Fest. Wir haben viel getanzt, gespielt, gesungen und gegessen.
Aber die interessanteste Sache, die wir gemacht haben, war, Gruselgeschichten zu erzählen. Dafür hat jeder eine Kerze mitgebracht. Meine Freundin hat mir diese geschenkt.
Jede Kerze hat eine andere Farbe: rot, blau, weiß, etc. Und jede Farbe bedeutet eine Geschichte, die wir ohne Licht erzählt haben. So haben wir eine düstere Atmosphäre geschaffen.
Meine Kerze hatte weiße Farbe, aber danach habe ich rote Farbe hinzufügt. Und am Ende habe ich eine blutige Geschichte erzählt.

Anna Doroshuk Lantsuzovskyy NBA2 B

18 PUPPE – BABY MOCOSETE

Was? Eine Puppe
Woher? Aus einem Spielzeugegeschäft in Pamplona
Von wem? Von meinen Brüdern

Seit wann? Seit 1978

Das ist meine Puppe. Sie heiβt Baby-mocosete. Meine Brüder haben sie mir geschenkt, als ich neun Jahre alt war.
Damals war ich krank im Krankenhaus und meine Brüder sind zu Besuch gekommen und haben die Puppe mitgebracht. Sie hat mir besonders gut gefallen und als Kind habe ich jeden Tag mit meiner Puppe gespielt.
Heutzutage ist sie noch ein spezielles Geschenk für mich, denn es wurde von meinen Brüdern gemacht. Deshalb erinnere ich mich an sie mit viel Liebe, wenn ich die Puppe ansehe.

Mª Luisa Pérez Elorza NB1A B

11 ZEICHNUNG

Was? Eine Zeichnung
Woher? Aus Iparralde
Von wem? Selber gemacht
Wie lange?
Über 50 Jahre

Diese Zeichnung ist mit Wasserfarben gemalt.
Sie habe ich als Kind, mit 9 Jahren, in meiner Schule gemacht.
Sie zeigt das Haus von meiner Oma in Ustaritz, im Sommer.
Das Dorf war sehr schön, der Himmel war blau und die Bäume waren voller Obst und Vögel.
In dem Dorf habe ich die besten Zeiten meines Lebens verbracht.

Jon Serra, M. Luisa Ortega, Rocío Berrade, Carlota Carrillo, Janaina Gomes NBA2 E

14 PUPPE

Was? Eine Puppe
Woher? …
Von wem? …
Seit wann? Seit 1964

Es war 1964. Ich war 5 Jahre alt. Ich bekam ein besonderes Geschenk. Es war eine schöne Puppe, die weinen konnte.
Die Puppe war etwa genauso groß wie ich. Sie hatte oranges, gewelltes Haar. Ihre Haut war rosa. Sie hatte grüne Augen und rote Lippen. Sie hatte ein kurzes und helles, grüngepunktes Kleid an. Das Höschen war beige. Sie trug hellbraune Hauschuhe.
Lange Zeit habe ich mit ihr gespielt. Als ich älter wurde, vergaß ich sie. Die Puppe wird in einem Kasten aufbewahrt.
Als ich heute mich für die interessiert habe, waren die Hausschuhe und das Kleid kaputt. Sie trug kein Höschen.
Meine Schwester hat mir geholfen. Sie hat ein neues Kleid gemacht. Ich musste Hauschuhe kaufen.
Wenn ich die Puppe ansehe, erinnert sie mich so sehr an meine Eltern. Ich denke an den Sommer und an die Hitze, als ich im See gern schwimmen ging. Ich erinnere mich an die Großmutter, die gerne Kleider nähte.
Niemals habe ich eine so schöne Puppe wie diese gehabt.

Lore Sanz de Galdeano NBA2 B

71 NOTENHEFT

Was? Mein erstes Musikheft
Woher? Aus meiner ersten Musikschule

Von wem? Von meinem Musiklehrer
Seit wann? Seit 10 Jahren

Dies ist das erste Notenheft, das ich benutzt habe.
„Orfeón Pamplonés“ hat allen Schülern ein Heft geschenkt, damit wir anfangen Musik zu lernen.
Ich habe es sehr lieb, weil ich darin meine ersten Noten, meine ersten Diktate und meine ersten Notenschlüssel geschrieben habe.
Auβerdem, wenn ich es sehe, erinnere ich mich an sehr gute Momente. Es war eine sehr lustige Zeit, die ich da mit meinen Mitschülern verbracht habe.
Jetzt benutze ich andere Musikhefte. Sie sind gröβer, mit mehr Sachen und schwereren Inhalten, aber sie sind nicht so besonders wie das Erste. Trotzdem hoffe ich, dass ich mich auch an gute Momente erinnern werde, wenn ich in der Zukunft die aktuellen Hefte sehe.
Deshalb glaube ich, dass es eine tolle Idee wäre, wenn ich schon anfangen würde, alle diese Hefte aufzubewahren!!!

Irene Elía NI A

100 EGUZKI EDER

Was? Ein Haus
Wo? In Alsasua
Von wem? Von meiner Familie

Schöne Sonne, das ist, was diese zwei baskischen Wörter bedeuten. Dieser schöne Ausdruck war der Rufname meines Hauses.
Ich sage “es war…”, weil mein Lieblingshaus, mein Kindheitshaus nicht mehr existiert. Es musste zerstört werden, um in Alsasua eine Autobahn zu bauen.
Es ist für mich sehr traurig, über dieses Thema zu sprechen.
Die Erinnerungen, die Zeiten meiner Kindheit und Jugend kommen immer wieder.
Es war kein normales Haus, es war ein großes und schönes Haus, das 1946 mein Großvater für die Familie bauen ließ.
Da bin ich an der Haustür, vor dem kleinen Garten, wo ich mit meinen Schwestern und anderen Jungen auf der Straße gespielt habe.
Wir spielten “a pistolas y vaqueros”, wir liefen in den Maisfeldern neben dem Haus. Herr Guerrico, der Besitzer, ärgerte sich sehr, wenn er uns da gesehen hat. Wir sollten schnell laufen.
Es war gefährlich!
Aber lustig!

Jose Antonio Oyarbide NA1

 

 

 

 

68 SANDSTEIN

Was? Ein Sandstein
Woher? Aus Enciso

Von wem? Von mir selber
Seit wann? Seit meiner Geburt

Ich fand ihn in der Nähe von Enciso (La Rioja).
Als ich mit meiner Mutter und meinem Vater die Rute der Dinosaurier besuchte, kamen wir vom Weg ab. Darum waren wir nicht nur verloren, sondern auch erschrocken, weil unser Auto fast ohne Benzin fuhr.
Außerdem gab es einige Aasgeier in diesem strahlenden heißen Himmel des 15. August 1993. Zum Glück fuhren wir wieder zurück nach Enciso.
Während mein Vater sein Auto fuhr, konnte ich etwas auf dem Boden sehen. Etwas Glänzendes lag auf dem Weg. Plötzlich forderte ich meinen Vater auf, das Auto zu stoppen. Dann stieg ich aus dem Auto und nahm diesen Stein.
Dieses Erlebnis bedeutete für mich sehr viel. Seit dem fing ich an, Mineralien zu sammeln. Aus diesem Grund entschloss ich mich mit 13 Jahren, Geologie zu studieren, weil die Mineralien und Fossilien mich faszinierten.
Heutzutage liegt die Sammlung auf meinem Dachboden total vergessen.

María Montorio NA1 EOIT

77 MINICOMICS

Was? Minicomics
Woher?
Aus Pamplona
Von wem?
Von meiner Oma geschenkt bekommen
Seit wann?
Seit 35 Jahren

Die Minicomics sind eine Mischung eines Comics und eines Zeichentrickfilms.
Sie sind eine Literaturverfilmung des Animationsfilms, die wir als Kinder im Fernsehen gesehen haben. Mit diesen kleinen Büchern kannst du gleichzeitig die Geschichte lesen, und wenn du die Seiten schnell umblätterst, kannst du einen kleinen Zeichentrickfilm sehen. Wie das Daumenkino eben.
Das ist schön!
Ich konnte es kaum erwarten, jede Woche die neuen Episoden zu sehen. Mein Lieblingszeichentrickfilm war “The Flintstones” (auf Spanisch “Los Picapiedra”).  Pedro, Pablo Wilma und  Betty waren die Namen von den Hauptpersonen dieser Geschichte. Es war sehr originell und lustig diese prähistorische Familie zu sehen, und ich hatte viel Spaß.
Eine andere bekannte und erfolgreiche Hanna Barberas Figur war Yogi der Bär. Er lebte in dem Yellowstone-Park in de USA und stahl das Essen von den Besuchern.
Meine Oma hat es mir für meinen Geburtstag geschenkt, als ich acht oder neun Jahre alt war. Ungläubig war der Preis (7,50 pts jedes Buch) nicht so billig wie es aussehen kann.

J. Ramón García Miqueo NA1 B

45 COMIC

Was? Ein Comic
Woher? Aus Pamplona

Von wem? …
Seit wann?
Seit den 70er Jahren

In Erinnerung an meine Kindheit habe ich nicht viele Dinge, aber wenn ich begonnen habe, an meine Kindheit zu denken, ist die Erinnerung an meine Comics gekommen, und ich habe diesen Comic, den bekannten Agenten des T.I.A. oder „ Mortadelo y Filemón“ gefunden.
Dieser Comic ha t in mir eine andere Liebe zu Geschichten wie, „Super ddt“ oder „Rue del Percebe 13“ geweckt. Ich schwelge in Erinnerung an die schönen und originellen Methode des Einwohners, der im Dachboden lebte, von den Gläubigern zu gehen.
Ich erinnere mich an diese tolle Zeit und wie ich diese Lektüre wirklich genossen habe. Obwohl ich „Der kleine Prinz“, zum Beispiel, mit 12 oder 13 Jahren lesen sollte, las ich lieber meine Comics nach dem Essen und bevor ich zur Schule zurückging. Das war einer meiner Lieblingsmomente.
Der Comictausch blieb auch mir in Erinnerung, weil wir natürlich kein Geld hatten. Trotzdem gab es Läden, wo wir unsere Comics austauschen konnten.
Zum Schluss habe ich ein schönes Zitat gefunden:

„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“

Ana Berruete NA1 B

76 MASSENVERNICHTUNGSWAFFE

Was? Massenvernichtungswaffe
Woher?
Aus Pamplona
Von wem?
Selber gebaut

Seit wann? Seit 30 Jahren

Zunächst einmal, Entschuldigung hierdurch!
Hier ist eine Massenvernichtungswaffe. Ok, vielleicht denkst du…ist das eine Massenvernichtungswaffe? Jajajajajajajaja!!!
Aber für mich, als ich ein Kind war, war das richtig. Ich habe das immer dabeigehabt. Und ich war sehr gefährlich… für Straßenhunde, Vögel, Weihnachtsbeleuchtung, Fenster, andere Kinder… Ich war ein Teufel und das war meine Waffe.
Als ich ein Kind war, hatten wir keine PSP, WII oder Computer in unseren Häusern. Jeden Nachmittag, als wir von der Schule zurückkamen, aßen wir schnell ein Butterbrot und gingen auf die Straße!
Diese “Waffe“ ist mehr oder weniger 30 Jahre Alt. Deshalb musste sie oft repariert werden. Aber hauptsächlich ist sie die, mit der ich auf alles geschossen habe, was sich bewegte.

Sergio Garbisu Goñi NA1 B

21 NÄHKASTEN

Was? Ein Nähkasten
Woher? Wer weiß…
Von wem? Von den Drei Heiligen Königen
Seit wann? Seit meiner Kindheit

Ich erinnere mich noch genau an das Dreikönigsfest des Jahres 1979.
In der Nacht davor konnte ich kaum schlafen. Da ich ein gutes Mädchen gewesen war und ich mich gut benommen hatte, wartete ich darauf, die Nancy-Puppe, ihre Kleidung und modischen Accessoires dazu zu bekommen. Ich war so gespannt auf meine Geschenke…!!
Am nächsten Morgen wachte ich sehr früh auf und weckte meinen Bruder. Wir eilten zum Wohnzimmer und….oh h, wie schön!! Unter dem Weihnachtsbaum lagen alle die heiß ersehnten Geschenke…. besser gesagt, alle außer einem. Dort war meine Nancy-Puppe aber keine Spur von der Kleidung. Statt der Kleidung hatten die Heiligen Drei Könige mi r einen Nähkasten  gelassen.
,,Das muss ein Missverständnis sein!!”, wimmerte ich.
Mein Bruder lachte sich kaputt und verspottete mich. Er war außer sich vor Freude, der Rotzjunge bekam ein schönes ferngesteuertes Auto und dazu noch ein Playmobil. Ich war von Neid zerfressen!!
Meine Mutter vermittelte zwischen uns, und es gelang ihr mich zu überzeugen, dass mein Nähkasten, ein tolles Geschenk war:
„Lern einfach zu nähen!! Du wirst bestimmt schöne Klamotten nähen, um deine Puppe kleiden zu können.“
Und so war es, wie ich mit Stoffresten und meinem kleinen Nähkasten angefangen habe, eine Puppenschne iderin zu werden.
Ich habe tolle Röcke und Kleider mit modischen Designs genäht. Ich will mich ja nicht rühmen, aber meine Nanc y trug immer originelle, eigenartige und unvergleichliche Modelle. Sie kleidete sich immer elegant.

Ana Albízua NC1


22 PFERD

Was? Pferd aus Pappe
Woher? Er weiß …
Von wem? Von meinen Eltern
Seit wann? Seit meinem 4. Geburtstag

Mein Vetter Jesús hatte schon vorher zum Geburtstag ein weiß-blaues Pferd bekommen. Infolgedessen sollte ich auch drei Monate später so eins haben, wenn auch mein Pferd rotbraun sein sollte. Mein Opa hatte ein großes Rotbraunes und einen Esel.
Wir waren zu jener Zeit vier Jahre alt und konnten am Strang ziehen, wir durften dennoch überhaupt nicht auf dem Kreuz sitzen, weil wir zu schwer waren und das Pferd zusammenbrechen würde. Das Tier war auf einem Holzbrett mit vier Rädern befestigt, sodass es sehr einfach war, schnell zu laufen.
Während wir derart rannten, stellte ich mir vor, zusammen mit meinem Vater, auf der Kruppe des großen Tieres ihn langsam und hochmütig zur Tränke zu bringen.
Ich brauche ja gar nicht zu sagen, wie sehr wir auf unsere Pferde aufpassten und wie wir es vermieden, dass sie Schläge bekamen, weil die Pferde sie eigentlich gestrichene Kartonpaste waren und kein Tierarzt sich dafür finden ließ, solche Verletzungen zu heilen.
Zurzeit, nach so vielen Jahren sogar in einem neuen Jahrhundert, habe ich nicht so viele Einzelheiten aus meiner ersten Spielzeugerinnerung mitzuteilen.

Pedro Irijalba NC1

24 BILDER

Was? Drei Bilder
Woher? Von zu Hause
Von wem? Von mir selber

Seit wann? Seit meiner Kindheit

Aus meiner Kindheit wähle ich keinen Gegenstand aus, sondern eine Erfahrung, an die ich mich oft lebhaft erinnere.
Zunächst soll ich erklären, dass meine Familie keine gewöhnliche Familie gewesen ist. Zumindest in Bezug auf das, was wir unter dem Begriff „Gewöhnlich“ verstehen. Als ich ein Kind war, arbeiteten meine Eltern als Schuhmacher und  sie besaßen ihre eigene Schuhmacherei. Damals wohnten auch bei uns meine Tante (die Schwester meiner Mutter) und ihr Freund. Wie in einer kleinen Kommune.
1987, genau einen Monat nach meinem 5. Geburtstag und aufgrund eines Mangels an Arbeit, beschlossen meine Eltern, die Schuhmacherei zu schließen. Mein Vater fing an, als Lagerist zu arbeiten aber meine Mutter war wieder schwanger (mein Bruder war schon unterwegs) und konnte keine Arbeit finden, deshalb trafen sie die Entscheidung, nach Huelva zu einem Freund umzuziehen. Also diesen warmen Juni nahmen wir (Mutter, Tante, Freund-der-Tante) unseren Koffer und riesten 8 oder 9 Stunden mit dem Zug, bis wir schließlich unseres Ziel erreichten.
Cortegana war (und ist) ein ganz kleines Dorf im Bergland Huelvas und genau da holte Luis uns mit dem Wagen ab. Er war ein großer Mann mit einem riesigen Schnauzbart und einem lauten Lachen, der (meiner Meinung nach) ganz komisch sprach.
Nach zahlreichen Grüßen und Küssen fuhren wir noch einmal über 40 Minuten lang weiter, bis wir unserem neuen Haus begegneten.
Das war ein gewaltiges Gebäude mitten im Wald mit riesigen Fenstern, unendlichen Zimmern und einem Haushof, wo eine Palme und ein Becken fürs Waschen standen. Ringsherum schaute ich mir kleinere Gebäude an, wo das Vieh wahrscheinlich in der Nacht schlief. Es gab auch ein Schwimmbecken voller schmutziges Wasser, das benutzt wurde, um das Gemüseland zu begießen. Und das alles beobachteten ruhig Tausende von alten Bäumen, die unter einem strahlenden blauen Himmel wuchsen.
Bald würde ich herausfinden, dass die Zeit dort ein ganz besonderes Ausmaß hatte: Der Tag dauerte so lang, wie die Sonne brauchte, um den Himmel zu bereisen. Die Nacht brachte Sterne und Dunkelheit mit, aber keinen Spaziergang, denn es gab nirgendwo Strom oder Straßenlaternen. Wir alle mussten wieder unsere biologische Uhr einstellen und auf die Armbanduhr verzichten.
Jeden Morgen ging ich zur Schule nach Cortegana, aber eigentlich bewahre ich keine Erinnerung davon. Das Spannendste kam immer am Nachmittag vor, als ich mich in einen kleinen Forscher verwandelte. So entdeckte ich, dass auf der Welt solche Wesen existieren, wie Kröten, Dachse, Grashüpfer, Ziegen, Schweine, Hühner, Hähnchen, Lämmer, usw.
Ich erfuhr, dass die kleinen Puten unter gar keinen Umständen in der Tränke der Ziegen gebadet werden sollen (sie sterben). Dass man Lehmklumpen nicht gegen eine erst kürzlich angestrichene Wand werfen darf (man bekommt eine Strafe). Das die älteren Ziegen zwei ihrer Beine gefesselt tragen sollen (denn wenn eine Ziege frei rennt, ist es fast unmöglich, sie noch einmal zu fangen).
Obwohl es da keine Kinder mehr gab, die mit mir spielen konnten, lernte ich auch, meine Fantasie zu gebrauchen, um großartige Abenteuer zu erleben. Und da war auch Manuel, ein ganz alter Mann, der allein in der Nähe wohnte, und der mich ganz geduldig beigebracht hatte mit der Hilfe eines kleinen Messers, aus einem Stück Holz einen Schlüsselanhänger herausschnitzeln.
Diese Erfahrung, kurzgefasst, hat mir viel beigebracht. An dem Jahr, das ich dort verbrachte, lernte ich hart zu arbeiten, der Natur zuzuhören, ein ganz altes Auto zu fahren… Heutzutage wäre das mir vielleicht nicht mehr möglich (vielleicht auch nicht so extrem erwünscht) aber die Erinnerung bleibt für immer und ewig an mir hängen.

Iñigo Larráyoz NC1

38 KLEID

Was? Ein Kleid
Woher? …

Von wem?

Seit wann? Seit 1957

Das ist das Kleid, das ich in Deutschland bei meiner standesamtlichen Hochzeit 1957 angehabt habe.
Für mich sind Kleider nicht nur etwas zum Anziehen, die mich wärmen oder mich modisch aussehen lassen, sondern sie sind auch ein Teil meines Lebens. Nicht jedes Kleid sondern nur ganz bestimme Kleider, die ich in schönen Momenten in meinem Leben angehabt habe.
Bei mir hängen noch das Hochzeitskleid und verschiedene Cocktail- und Abendkleider im Schrank.
Warum bewahre ich diese Kleider noch? Ich weiß es nicht, aber jedes Stück hat etwas von meinem Leben und viele schöne Stunden hängen an ihnen fest.
Ich frage mich oft, warum nicht alles einfach weggeben oder wegwerfen. Eigentlich nehmen sie viel Platz in meinem Schrank und das Beste wäre, sich vielleicht von all dem zu trennen.
Bis dahin werden die Erinnerungen in meinem Schrank hängen!

Pilar Siedenfaden NC1


39 NANCY-PUPPE

Was? Meine Nancy
Woher? …

Von wem? Von meinen Eltern
Seit wann? Seit meiner Kindheit

Findet ihr meine Nancy-Puppe mit ihrer Kleidersammlung nicht so schön? Doch, doch sagtet ihr, wenn ich e uch diese Frage stellen würde.
Ja, ja ich weiß, sie ist kein letzter Schrei und ihre Kleidung ist keine neueste Mode.
Ich weiß, ihr Haar wurde schrecklich gestutzt. (Danke schön liebe Tochter!). Ich weiß, dass sie keine Beine hat und wenn sie Beine hätte, wären sie dick und robust…
Ich weiß, dass ihre Figur nicht perfekt ist und sie würde nicht mit einer Barbie oder einer Bratz konkurrieren können. Aber sie ist für mich die schönste Puppe auf der Welt: Sie ist meine Kindheit.
Als ich ein Kind war, liebte ich Puppen. In meiner Kindheit sahen alle Puppen wie Barbies aus. Aber eines Tages kam Nancy. Das war ein historisches Ereignis. Oh Nancy…!
Der Name hörte sich an, als käme sie aus den USA. Nancy… sie war blond mit blauen Augen, langen Beinen. Natürlich war meiner Meinung nach sie soooo schön und mit diesem Aussehen konnte sie nur in einer wichtigen Firma arbeiten, sicherlich war sie eine Frau in führender Position.. aber bald kam Lucas.
Oh mein Gott! Er war aktuell, attraktiv, abenteuerlich, noch schöner als Nancy und so wie er aussah, musste er ein guter Arzt. Ganz sicher würde er in seiner Freizeit kranke Kinder in Afrika heilen.
Er war der perfekte Freund für meine liebe Nancy.  Sie waren das perfekte Ehepaar und natürlich verliebten sie sich ineinander. Dann fühlte ich mich wohl. Das war wie im Film.
Sie brauchten ein Puppenhaus und mein Großvater übernahm diese Verantwortung. Ich brauchte auch viele neue Kleider für mein neues Paar und das war eine geeignete Aufgabe für meine Mutter.
Ich suchte die neuesten Modelle in Magazinen. Ihre Pflicht war „nur“ diese Modelle zu nähen. Wie viel Geduld kann eine Mutter haben!
Jeden Tag erlebten meine neuen Freunde aufregende Abenteuer.
Ich war nicht nur eine Zuschauerin, sondern auch ein Teil dieser abenteuer. Ich riet ihnen, ich half ihnen auch, wenn das nötig war…
Wir drei waren eine Familie mit guten und schlechten Erfahrungen, mit unseren guten und schlechten Launen, mit unserem Streit und unseren Versöhnungen.
Später kamen andere verwandte Nancys dazu: Nancy mit schwarzen Haaren, Nancy mit roten Haaren und sogar von anderen Rassen: Die chinesische Nancy, die Afroamerikanerin … aber die konnten überhaupt nicht gegen meine Blondine antreten. Sie war immer die Beste, die Schönste, die Klügste, die Erste.
Und so verbrachte ich ganze Stunden, sogar ganze Tage und so verging meine Kindheit.
Könnt ihr euch jetzt vorstellen, was diese beide Kautschukstücke für mich bedeuten?

Idioa Aincía NC1


40 CALAMIERA

Was? Eine calamiera
Woher? Aus Asturien

Von wem? Von meinen Eltern
Seit wann? Seit meiner Kindheit

Ich will euch über ein Gerät erzählen, das mir viele Erinnerungen und Reminiszenzen aus meiner Kindheit bringt.
Dieser Gegenstand  heißt im asturianischen Dialekt „calamieras“. Das Wort „calamieras“ leitet sich vom lateinischen Wort „cremaculum“ (quemador) ab, auf Deutsch, Brenner, brennen, verbrennen. Auf Spanisch lar, llar aus ollar, olla.
Calamieras sind eine Art Kette aus Eisen mit Ringen. Sie hingen normalerweise an der Decke, an einem Balken befestigt und hingen bis zum Boden, wo das Feuer brannte.
Unten hat dieser Gegenstand einen Hacken. An diesem Hacken hing „el pote“, der Kochtopf. „El pote“ ist ein Behälter aus Gusseisen mit drei Füssen, einem Henkel und einem Deckel. „El pote“ lieferte der Nahrung einen unverwechselbaren Geschmack.
Ich erinnere mich an die Nächte vor allem im Winter, als wir um das Feuer zusammensaßen. Während wir hungrig auf den „pote“ warteten -wir waren zehn Geschwister und die Eltern- sang unsere Mutter, die übrigens eine gute Stimme hatte, ein Lied, erzählte eine Geschichte oder unterrichtete uns, während sie „el pote“ mit wenig Fleisch und viel Liebe würzte.
Weil wir kein traditionelles Spielzeug hatten, konnten wir „las calamieras“ als Schaukel verwenden und das machte uns große Freude. „Not macht erfinderisch“: Wir legten eine Stange, stellten uns darauf und konnten uns hin und her schwingen, balancieren.
Viele gute Momente haben wir um das Feuer verbracht.
Nur etwas störte mich ein wenig: Als ich aus dem Fenster sah und den Wald, der mein Haus umgab, betrachtete, sagte ich mir fragend. Wenn wir alle diese Bäume verbrannt haben, was soll bloß aus uns werden? Wie werden wir denn dann auskommen? Sicher würden wir alle vor Kälte sterben. Dieser Gedanke dauerte nur eine Weile, weil ich eine innere Stimme hörte, die mir sagte: “Sorge dich nicht, lebe!“
Heute -60 Jahre später- ist der Wald größer geworden, heutzutage gibt es mehr Bäume als früher und noch heute höre ich dieselbe innere Stimme weiter….
„Sorge dich nicht, lebe!“

José Luis García NC1


42 MEDAILLE

Was? Eine Medaille
Woher? Aus Cuba

Von wem? Von meinem Großvater
Seit wann? Seit einigen Jahren

Das ist eine Medaille, eine Kondekoration, die der Empfänger hoch in Ehren hielt. Auf einer Seite liest man : Campaña de Cuba. Auf der Kehrseite  1873.
Diese Medaille sollte mein Urgroßvater verdient haben, obwohl, und das macht die Gesichte besonders merkwürdig, er nie in Cuba gekämpft hat!
Unser Großvater hat die Geschichte seinen Enkeln mehrere Male während den langen Stunden vor Weihnachten erzählt.
1873 war Urgroßvater (namens Francisco José) mit der Vorbereitung seiner Hochzeit beschäftigt. Dazwischen wurde er zum Militärdienst aufgerufen, nach Cuba zum Kolonialkrieg. Er wollte überhaupt nicht gehen, musste er aber doch. Dann ist ihm etwas eingefallen : Ich werde einen Söldner durch Vertrag und Lohn erwerben, der an meiner Stelle nach Cuba gehen wird. Und das tat er auch.
Söldner ist ein gegen Bezahlung angeworbener, zumeist zeitlicht befristet und durch Vertag gebundener Soldat. Das Söldnerwesen gab es bereits in der Geschichte: Germane in Rom, Landsknechte in der Schweiz. Im 20. Jahrhundert gab es Söldner in den Kolonialkämpfen, z. B., in Algerien, Indonesien, Ostafrika…noch heute in Afghanistan.
Was mir jedoch bei meiner Geschichte besonders aufgefallen ist, dass es immer staatliche Vertragsgeber sind, oder Könige, Ritterschaft usw., die normalerweise den Militärdienst gegen Bezahlung den Söldner anmelden.
Es war nicht der Fall bei Francisco, einem Burger, Landsleuten aus einem kleinen Dorf, der für sich selbst den Söldner angeworben hatte.
Meine Geschichte hat ein glückliches Ende. Als den temporalen Militärdienst ablief, kam der Söldner zurück und besuchte Francisco, der mittlerweile geheiratet hatte und ein Kind bekommen hatte.
Die Rückkher des Soldaten, gesund und hiel, brachte der Familie große Freude und sie wollten den Söldner herzlich empfangen mit einem Festmahl und stundelanger Unterhaltung.
Als der Söldner sich von Francisco verabschiedete, redete er : Ich habe wie ein echter Soldat gekämpft, bin  kein Flüchtling gewesen. Hier hast du den Beweis dafür, Sie gehört dir! Er zog aus seiner Hemdstasche die Medaille heraus und stolz und zufrieden übertrug er sie Francisco.
So kam es, dass meinem Urgroßvater die Medaille, ohne zu kämpfen, verliehen wurde.
Wie sich die Zeiten ändern !!!

Josefina García NC1

46 GEYPERMAN

Was? Eine artikulierte Puppe
Woher? Aus Spanien

Von wenn? Ein Geschenk vom Taufpaten
Seit wann? Seit 34 Jahren

Obwohl ihr den Geyperman in diesem Moment ein bisschen schmutzig seht, war er vor 34 Jahren ganz neu und sauber. Ohne Zweifel handelte es sich um ein super Geschenk für ein Kind. Dieser Skiläufer war ein Geschenk zu meinem 12. Geburtstag.
Die Action-Figur hatte ein Paar Skier, ein Paar Skistöcke, ein Paar Stiefel und einen weißen Skianzug. Ich glaube, dass er Soldat war, aber ich erinnere mich nicht daran, zu welcher Armee er gehörte. Er hatte eine andere Waffe, weiß wie diese, aber ich habe sie leider nicht gefunden.
Die kleine Gliederpuppe war artikuliert, hatte Gummifinger und Haare auf dem Kopf. Einige hatten Bärte, Narben am Gesicht und verschiedene Augenfarben.
Geyperman war der Name des Herstellers, aber alle Kinder nannten dieses artikulierte Spielzeug ‘Geyperman’. Es gab Abenteurer, Soldaten, Fahrzeuge, Motorräder, Boote, Panzer, Hubschrauber, usw… Man könnte sagen, dass der Geyperman eine Puppe für Jungen war, mit Kleidern, Anzügen, Helmen und Waffen und großem Zubehör.
Die Firma Geyper stellte auch eine Brettspiel-Sammlung her, die in einem Kasten verpackt war. Die berühmten ‘Juegos reunidos Geyper’: Würfelspiele, Schachspiel, Mensch ärgere dich nicht, Kartenspiele, Roulette, Domino, usw…

Was im Jahr 1977 noch alles passierte.

  • Erste demokratische Wahlen in Spanien nach der Diktatur
  • ua. starben Antonio Machín, Elvis Presley und Charles Chaplin
  • der Renault-7 war in Mode
  • im Radio konnte man ‘Saturday night fever’, ‘Linda’ (Miguel Bosé), ‘Morir al lado de mi amor’ (Demis Roussos) und ‘Fiesta’ (Rafaella Carra) hören.
  • das heißersehenste Geschenk war ‘Magia Borrás’
  • und die Nenuco-Puppe, die kleine Lampe von Jesmar, das Mercedes- Auto von Rico und der Merchandising von Star Wars hatten auch großen Erfolg.

Paco Sanz NC1

98 MÜTZE

Was?  Eine rote Mütze
Woher? …
Von wem? …
Seit wann? Seit meiner Kindheit

Als ich ein Kind war, hatte ich eine Mütze, eine kleine. Es konnte nicht anders sein, ich war nur ein Meter zehn groß und vier Jahre alt.
Ich erinnere mich genau an diese Haube. Sie war rot und doch beschriebt rot nicht genau ihre strahlende Farbe. Sie war klein, schön und leuchtendrot.
Ihr Hochglanz schien der, einer vor kurzem gepflückte, reife Tomate zu sein, und kein X-beliebiges Stück aus einer besonders gut gepflegten Gemüsegarten, sondern das Beste vom Besten.
Diese Farbe ähnelt der des Apfels, mit dem die böse Hexe das naive Schneewittchen anlockte.
Meine Mütze passte zu einer Regenjacke, einem zweiteiligen Anzug, den ich an regnerischen Tagen mutig anzog. Mit einem Paar Gummistiefeln war ich ausgerüstet, eine Forschungsreise durch die großen Pfützen, die der regen auf der Straße bildete. Zum Donnerwetter! Gute Mine zum bösen Spiel machen! Ich sehnte mich nach feuchtem Wetter.
Ich liebte den Herbst, die mit Regentropfen geladenen Wolken, der Nieselregen … den Herbst mit den glänzenden bunten Regenbogen am Himmel.
Ich liebte die Geräusche und Laute des Windes und des Regenwassers, das gegen die Fensterscheiben klopfte.
Angezogen mit meinem roten Regenanzug verwandelte ich mich in Rotkäppchen und wanderte durch die Räume meiner Wohnung, als ob ich im Wald wäre und auf bessere Wetter warten würde, um meine Großmutter zu besuchen.
An ruhigen Nachmittagen nahm ich die Buntstifte aus meinem Etui heraus, spitze sie und malte auf weißes Papier einen bunten Regenbogen und unter den Regenbogen ein lachendes Mädchen mit einer roten Kappe.
Manchmal mit Regenhut und Regenmantel bildete ich mir ein, ein Feuerwehrmann im Dienst zu sein, ein tapferer Feuerwehrmann, willig einen riesigen Brand zu bekämpfen.
In der Nacht hängte ich Mütze und Mantel an der Garderobe, schlief ein und träumte von den vielen Abenteuern des Kindes im Rot.

Margarita Azcárate NC1

14 Kommentare »

  1. J.Ramon, die minicomics sind total echt. Ich denke,dass viele von euch diesen Zeichentrick gesehen oder gelesen haben.Du hast ein Meisterstück!!gratuliere!

    Kommentar von sandra | März 16, 2011 | Antwort

  2. Jessica!!!
    Ich hatte auch diesen Film und er hat mir auch sehr gefallen.Aber jetzt habe ihn nicht…du hast viel Glück diesen Film aufzubewahren.

    Kommentar von Irene | März 16, 2011 | Antwort

    • Liebe Irene: ja, ich habe viel Glück, ich habe ihn seit 1993. Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Kommentar von Jessica | März 17, 2011 | Antwort

  3. Liebe Jessica:
    Ich möchte die etwas über disen Film sagen. Als Ich 14 Jahre alt war, wurde dieser film zum ersten Mal ins Kino gebracht.
    Ich wollte es sehen aber es ist etwas passiert und am ende konte Ich nicht ins Kino gehen. Un jetzt 31 jahre später habe Ich ihn noch nicht gesehen.Vielleicht könntest du ihn mir leihen?

    Kommentar von adriana | März 16, 2011 | Antwort

    • Liebe Adriana: entschuldigung, aber es funktioniert nicht. Wenn du willst, du kannst es mieten oder von Internet downloaden. Aber vielen Dank für deinen Kommentar.

      Kommentar von Jessica | März 17, 2011 | Antwort

  4. die Massenvernichtungswaffe hat mir gefalen, aber ich findet sie sehr gefährlich.

    Kommentar von urtzi | März 17, 2011 | Antwort

  5. Hallo Berta!
    deine ersten Schuhe haben mir sehr gefallen.

    Kommentar von Estibaliz | März 17, 2011 | Antwort

  6. Amaya!!
    Als kind hatte ich auch The Goonies gesehen!Sehr lustig!!

    Kommentar von Marta | März 17, 2011 | Antwort

  7. Concha López:

    Tur mir Leid, auch ich fühle sein Toderfall. Er war ein groß Schauspieler!!!!

    Kommentar von Belén | März 17, 2011 | Antwort

  8. Hallo Sergio,
    Ich finde die Massenvernichtungswaffe sehr schön und das erinnert mich an meine Kindheit. Ich hatte eine gleichartig und das war mein Lieblingspielzeug.

    Kommentar von Michel | März 17, 2011 | Antwort

  9. Liebe Virginia: ich habe auch den Backstreet Boys gehört! Sie waren auch meine Lieblingsgruppe.

    Kommentar von Jessica | März 17, 2011 | Antwort

  10. Hallo Ana!
    Ich bin erst 16 Jahre alt aber ich liebe die Mortadelo und Filemón comics 😛 ich habe viel comics gelesen aber für mich sind sie die besten.
    Viele Grüsse

    Kommentar von Fermin | März 17, 2011 | Antwort

  11. Hallo Olga!
    Sehr schön deine „Mariquiton“, vielleich das farbigste Objekt an der Aussbildung.
    God sei dank das du brauche nicht mehr für arbeiten in Biblioteke, jeje!

    Kommentar von Patricia | März 17, 2011 | Antwort

  12. Hallo Maria, ich habe auch die Rute der Dinosaurier gemacht und meine Tochter suchte ein fosil, seit dem interessiert sie viel für Natur.

    Kommentar von Ana | März 17, 2011 | Antwort


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