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Blog der EOI Pamplona und Tudela

Warum ist Fracking gefährlich?

fracking_schiefergasFracking (kurz für „Hydraulic Fracturing“) beschreibt die Förderung von Schiefergas. Bei der Methode wird ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien mit Hochdruck in das Gestein gepresst, um es aufzubrechen und das Gas freizusetzen. Man spricht von Millionen Litern Wasser und Tausenden Litern Chemikalien pro Bohrung, die teilweise gesundheitsschädlich, krebserregend und erbgutschädigend sind.

Ein großer Teil dieses Wasser-Chemikaliengemisches kommt mit dem Gas zurück an die Oberfläche und muss entsorgt werden. Dieses Abwasser ist mit Schwermetallen, Radionukliden und Kohlenwasserstoffen kontaminiert. Diese Stoffe kommen natürlich im Boden vor, sind aber ein Risiko, wenn sie mit dem verschmutzten Wasser an die Oberfläche strömen.

Wenn während der Bohrung ein Leck entsteht, kann es zur Grundwasserverschmutzung kommen. Außerdem wurden in der Nähe von Fracking-Gebieten in Großbritannien und den USA häufigere Erdbeben gemessen. Die benachbarte Bevölkerung klagt über Trinkwasserverschmutzung, Risse in Hausmauern, Lärm und brennendes Leitungswasser durch den Gasaustritt.

Neben den vielen lokalen Eingriffen in die Umwelt ist die Schiefergasbohrung eine weitere Belastung für unser Klima. Schiefergas ist, genauso wie Erdöl oder Erdgas, ein fossiler Energieträger, der mit viel Aufwand an die Oberfläche gepresst wird. Die CO2- und Methanemissionen, die während der Schiefergasbohrung und bei Verwendung des Schiefergases entstehen, tragen zum Treibhauseffekt bei.

Die Energieszenarien von Greenpeace zeigen, dass man das Schiefergas überhaupt nicht braucht. Mit einer vernünftigen Energiepolitik können wir guten Gewissens auf das Schiefergas verzichten. Wir müssen nur erneuerbare Energien forcieren.

Nach einem Text von Greenpeace Österreich

Mehr Informationen zu Fracking in Navarra findest du bei der Bügerinitiative NafarroakoFracking Ez Navarra Antifracking

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Februar 25, 2013 Posted by | Umwelt & mehr | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

UMWELT – Wenn Mode krank macht

http://www.dw-world.de

Rückstände von giftigen Chemikalien finden sich in vielen Textilien der internationalen Billig-Modeketten. Das wirkt sich laut einer Studie weniger auf die Käufer aus als auf die Menschen in den Produktionsländern.

Ein Einkaufsbummel durch die Innenstadt gehört für viele Deutsche zu den Lieblingsbeschäftigungen in der Freizeit. Große Modeketten haben sich darauf eingestellt, schnell wechselnde Kollektionen auf den Markt zu werfen. „Fast Fashion“ bietet billig produzierte und billig angebotene Produkte für ein junges, modebewusstes Publikum, dass immer up to date sein will. Allein die Modekette Zara, die zur spanischen Inditex-Gruppe gehört, produziert jährlich 850 Millionen Kleidungsstücke.

Vor einigen Tagen enterten in Hamburg Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace die Fassade einer Zara-Filiale und entrollten ein riesiges Protestplakat mit der Aufschrift „Kennen Sie Zaras schmutziges Geheimnis?“ Mit ähnlichen Aktionen in vielen anderen Städten weisen die Umweltschützer auf die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie hin. 141 Kleidungstücke großer Modemarken wie Zara, Benetton, Tommy Hilfinger, Gap, C&A, und H&M wurden auf gesundheitsschädliche Chemikalien hin untersucht.

Krebserregende und hormonell wirksame Stoffe

Christiane Huxdorff, Chemie-Expertin bei Greenpeace erläutert im Gespräch mit der Deutschen Welle, welche Stoffe gefunden wurden: „Wir haben Rückstände von Waschmitteln gefunden, sogenannte NPEs, die hormonelle Wirkungen auf den Menschen haben, Rückstände von Weichmachern, die im Verdacht stehen, unfruchtbar zu machen und sogar Rückstände von krebserregenden Stoffen, die von Azofarben herrühren.“

Azofarben sind synthetische, sehr intensiv färbende Farbstoffe… weiterlesen

November 26, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nie wieder Prestige!

Genau heute vor 1o Jahren um 15:50 sendet der Öltanker „Prestige“ einen SOS-Hilferuf aus, 50 km von der Küste von Finisterre entfernt. Eine Stunde später wird die gesamte Mannschaft bis auf den Kapitän, den ersten Offizier und den ersten Maschinisten evakuiert.  Gegen 17:00 Uhr verliert das Schiff die ersten Liter der 77.000 Tonnen Ladung Schweröl. Dann trifft die spanische Regierung die folgenschwere Entscheidung, den Tanker von der Küste wegzutransportieren anstatt ihn an die Küste heranzuholen. Eine der schwersten Umweltkatastrophen, die jemals Spanien erlebt hat, nimmt ihren Lauf. Am 19. November bricht das Schiff in zwei Teile und sinkt, von der durch das geladene Schweröl verursachten Ölpest sind weite Teile der Küste von Galizien bis hin nach Frankreich betroffen. Viele Leute melden sich freiwillig, um den Ölteppich (chapapote) von den Küsten und Stränden zu beseitigen.

Bis heute hat sich das Ökosystem nicht vollständig erholt, die Verantwortlichen sind immer noch nicht verurteilt wurden. Erst jetzt, zehn Jahre, später beginnt das Gerichtsverfahren gegen einige wenige.

Wer mehr und genaueres über das Thema erfahren möchte, kann den Bericht von Greenpeace España darüber lesen.

November 13, 2012 Posted by | Umwelt & mehr, Uncategorized | , , | Hinterlasse einen Kommentar

App gegen Gentechnik

Verbraucherinformation beim Einkauf

App gegen Gentechnik

Mittels Barcode-Scan erfährt der Käufer, ob ein Produkt ohne genmanipulierte Bestandteile auskommt. Nicht immer kann die App weiterhelfen – aber sensibilisieren.

von Svenja Bergt

BERLIN taz | Im Supermarkt lässt sich ab sofort mit dem Mobiltelefon heraus finden, ob ein Produkt frei von gentechnisch veränderten Bestandteilen ist. Wer den Barcode einer Ware mit der Anwendung „Barcoo“ einscannt, soll einen Hinweis bekommen, wenn etwa der Joghurt Milch von Kühen enthält, die Futter ohne gentechnisch veränderte Bestandteile bekommen haben. Weiterlesen

Im Supermarkt hilft die App, Produkte ohne Gentechnik zu finden.  Bild:  dapd

November 3, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Tschernobyl

TschernobylUnd der 26 April ist nicht nur der Jahrestag des Ereignisses, zu dem das Foto der Rubrik „Wer ist das?“ gehört. Vor 26 Jahren geriet der Reaktorblock vier des sowjetischen Kernkraftwerks Tschernobyl aus der Kontrolle und löste die bis dahin schwerste Katastrophe der zivilen Nutzung der Kernkraft aus. Der Traum von der sicheren und friedlichen Nutzung der Atomenergie ging in Rauch auf. Dass das Ausmaß des nuklearen Desasters nicht noch schlimmere Folgen für den gesamten europäischen Kontinent hatte, ist den Menschen zu verdanken, die ihre Gesundheit oder ihr Leben riskierten, um gegen die Katastrophe zu kämpfen. Einige hatten sich freiwillig dazu meldeten, andere – wie viele Soldaten – wurden gezwungen. Und auch heute ist das Problem bei weitem noch nicht gelöst. Weite Teile der Ukraine sind verseucht und als Wohnraum und Ackerland unbrauchbar, der Reaktorblock 4 strahlt weiter und braucht einen neuen Betonsakrophag, von dem noch niemand weiß, wer ihn finanzieren soll. 25 Jahre nach dem Supergau (Gau=größter unzunehmender Unfall) in Tschernobyl gab es wieder eine Nuklearkatastrophe mit ähnlichen Folgen, diesmal im hochtechnologisierten Japan: Fukushima…

April 27, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Recyclingpapier

Es gibt keine ökologische Alternative zum Recyclingpapier. Recyclingpapier ist unschlagbar, was den Wasser- und Energieverbrauch angeht, den es bei der Produktion benötigt, und vor allem ist der Rohstoffverbrauch viel geringer.
Papier aus Neuzellstoff benötigt große Mengen an Holz, das in der Regel aus den borealen Wäldern in zum Beispiel Skandinavien und Kanada oder aber aus den Tropen kommt. Beide Alternativen sind gleich problematisch, denn diese Ökosysteme sind sehr empfindlich und werden durch die Holzwirtschaft nachhaltig gestört und geschädigt.
Auf der anderen Seite denken viele Techniker von Firmen, die Kopiergeräte warten, das Recyclingpapier würde Probleme machen und sagen, man soll es nicht benutzen.  Und wenn eine Firma bereits einmal schlechte Erfahrungen mit Recyclingpapier gemacht hat, ist es sehr schwer, die Kolleginnen und Kollegen oder den Chef noch einmal dazu zu überzeugen.  Aber worauf muss man achten, wenn man ein gut funktionierendes ökologisches Büro aufbauen möchte?
Wichtig ist es, zu wissen, dass es unterschiedliche Papierqualitäten beim Recyclingpapier gibt. Ob das Papier staubt, oder die Farbe vom Tintenstrahldrucker verläuft, hängt davon ab, wie glatt die Oberfläche ist. Papier, das Sie in Kopiergeräten und Druckern verwenden, sollte die Norm DIN 19309 erfüllen. Dann gibt es wegen des Papiers keine technischen Probleme mehr. Wenn der Service, der sich um Ihre Geräte kümmert, das jedoch nicht glaubt, so ist es besser, sich nach einer anderen Firma umschauen.
Recyclingpapier gibt es übrigens für die verschiedensten Zwecke: Es gibt edles Geschäftspapier, Schmuckpapier, Papier in allen möglichen Farben und auch vollkommen weißes, (ohne Chlor!) gebleichtes Recyclingpapier, das problemlos auch für Druckvorlagen verwendet werden kann.

aus www.bund.net, BUND eV.

Februar 22, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , , , , | 1 Kommentar

Umwelt & mehr

Hast du schon gewusst:

Das Internet wächst, seine Auswirkung für unsere Umwelt auch. Server und Rechenzentren verbrauchen in Deutschland über zehn Milliarden Kilowattstunden Strom. Das entspricht der Leistung von vier mittelgroßen Kohlekraftwerken. Jährlich entstehen so rund 6,4 Millionen Tonnen CO2.

Inzwischen gibt es aber schon E-Mail- und Hostingservice-Firmen, die ihre Server mit Strom aus sauberen Energiequellen betreiben, atomstromfrei und klimafreundlich. Ihre Kunden und Benutzer leisten so einen aktiven Beitrag zur Energiewende.

Informier dich!

Februar 6, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Papier – kein Umweltfreund

Papier gilt immer noch als umweltfreundlich. Zu Unrecht. Als es noch handwerklich angefertigt wurde, war es kostbar. Heute ist es zum Massen- und Wegwerfprodukt geworden und damit zum Problem für Natur und Umwelt: Die Papier-Abfallberge wachsen in gigantische Höhen, längst nicht alles kann recycled werden. Die Chlorbleiche des Zellstoffs ist extrem umweltschädigend. Riesige Gebiete uralter Wälder im Norden und vor Leben strotzende Nebel- und Regenwälder im Süden werden mit einem Handstreich zur Wüste abgeholzt. Aufgeforstet wird allenfalls mit Papierhölzern zu ödesten Plantagen.

Und wofür? Für blütenweißes Brief- und Klopapier, für überflüssige Verpackung und unerwünschte Hochglanz-Werbeprospekte? Welch ein Preis! Es wird also höchste Zeit, Papier zu sparen, es vernünftig einzusetzen und auf Recyclingprodukte umzusteigen. Ihre Qualität ist längst besser als ihr Ruf. Das gilt sowohl für Kopierpapier wie auch für Klopapier und Taschentücher. Es gibt verbesserte Produkte, die nicht mehr so rau sind. Für Schreibzwecke zuhause, in der Schule, in der Uni, im Büro sollten Recyclingprodukte zum guten Ton gehören. Und: Reisekataloge kann man wieder zurückgeben und kostenlose Prospekte, die man sowieso nicht liest, sollte man links liegen lassen.

aus www.bund.net, BUND eV.

Demnächst: Mehr über Büro und Papier

Januar 30, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , , | 1 Kommentar

Textilien aus Hanf (Cannabis sativa)

Das Wort Cannabis steckt auch in dem Wort für Leinwand, das bis heute noch benutzt wird – Canvas. Und aus solchem Canvas machte der nach San Francisco ausgewanderte deutsche Schneider Levi Strauss seine Hosen – die ersten Jeans der Welt. Kein anderes Material konnte mit dem bewährten Segeltuch aus Hanf konkurrieren, kein anderes Material war für die harten Bedingungen der Goldwäscher besser geschaffen. Die Hanfpflanze war ein weltweit unverzichtbarer Rohstofflieferant.

Der Anbau von Hanf ist umweltfreundlich und von Natur aus organisch. Hanfpflanzen sind unempfindlich und resistent gegen Schädlinge und Krankheiten. Somit kann beim Anbau auf einen Einsatz von Pestiziden komplett verzichtet werden. Außerdem wurzelt und wächst Hanf so schnell und dicht, dass Unkraut von Natur aus keine Chance hat und Herbizide somit unnötig sind. Und im Gegensatz zu vielen anderen Nutzpflanz-Kulturen laugt Hanf die Erde nicht aus, sondern bereitet sie durch die nach der Ernte tief im Boden verbleibenden Wurzeln für nachfolgende Kulturen perfekt auf. Düngen ist nicht notwendig. Wer Textilien aus Hanf kauft, weißt, dass sie frei von schädlichen Stoffen umweltschonend und ökologisch sinnvoll angebaut wurden.

Januar 15, 2012 Posted by | Umwelt & mehr | , , , , , | 3 Kommentare

Grüne und faire Weihnachten?

Fair schenken. Verschenken Sie möglichst keine kurzlebigen Plastikspielzeuge. Schönes Spielzeug gibt es auch fair gehandelt, etwa im Geschäft von Intermon Oxfam in Pamplona oder im Versandhandel. Eine gute Idee ist auch ein Geschenkkorb mit fair gehandelten Lebensmitteln.

Richtig verpackt?!

Wie jedes Jahr türmen sich am Heiligabend Berge von Geschenkpapier. Die Umwelt wird besonders durch aufwändig produzierte, beschichtete Papiere, Plastik- und Metallfolien und Verbundstoffe belastet. Besonders ungünstig für die Umwelt ist alubeschichtetes Papier. Darauf sollten Sie verzichten! Verpacken Sie Ihre Geschenke umweltfreundlich. Benutzen Sie Recycling- oder Packpapiere, die nach dem Fest in die blauen Papiercontainer entsorgt werden können. Oder nehmen Sie Kisten und Schachteln als Geschenkhülle. Später können sie wunderbar zum Sortieren und Aufbewahren verschiedenster Gegenstände verwendet werden – oder man verschenkt sie erneut. Originell sind auch Geschenkverpackungen, die eigentlich keine sind, eher zusätzliche kleine Aufmerksamkeiten: ein Kochbuch wird in ein Geschirrtuch oder eine Stoffserviette gewickelt, das Parfum in einen Seidenschal. Auch in Badetüchern, Waschlappen, Einmachgläsern oder Stoffbeuteln sind Geschenke hübsch verpackt.

Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

 

Dezember 19, 2011 Posted by | Umwelt & mehr | Hinterlasse einen Kommentar